Madeira
Die Insel
Portugal - Atlantik
Oberhalb der Kanarischen Inseln -
und doch ganz anders !
795 qkm - entstanden aus Vulkanen vor langer Zeit.
1418 zufällig entdeckt - menschenleer.
Wälder, Wasserfälle, Fülle - fantastische Ausblicke.
Zweidrittel der Insel, insbesondere im Norden, stehen unter Naturschutz ( Weltnaturerbe der UNESCO ) - große Flächen sind reine Wandergebiete.
Madeira - die grünste und wohl schönste Insel Südeuropas !
Kleine Dörfer,
die großen Naturschutzgebiete,
die Levadas,
die Wälder,
Wasserfälle,
das Meer,
die grandiosen Ausblicke - überall üppiges Grün und Weite.
Die Wanderwege
Der natürliche und noch ur-madeirensische - also der schöne Teil Madeiras - sind der milde Nord-Osten, der Norden mit seinen fantastischen Wandergebieten und der ruhige Süd-Westen der Insel.
Hier, abseits des Trubels der Hauptstadt Funchal und des stärker besiedelten Südens, sollten Sie Ihren Urlaub buchen.
Wir bieten Ihnen auch Unterkünfte in der Hauptstadt Funchal und in dessen Umgebung, z.B. in Canico de Baixo oder Camara de Lobos an, empfehlen aber aus Überzeugung die Regionen abseits des Massentourismus in unmittelbarer Nähe zu den schönsten Wandergebieten und Küstenabschnitten an.
Wir zeigen Ihnen Madeira, wie es sein kann :
Natur in reiner Form, einmalige Schönheit und Atmosphäre.
Der Nordosten
Nur 20 Km fährt man vom Flughafen im Südosten und gelangt in einen ganz anderen Teil der Insel : dem dünn besiedelten Nordosten mit seinen großen Naturschutzgebieten und phantastischen Wanderwegen.
Das erste Dorf ist Porto da Cruz.
Ein kleiner malerischer Ort, direkt am Meer gelegen. An der Uferpromenade gibt es ein schönes Meeresschwimmbecken. Bei Ebbe wird ein kleiner Strand aus schwarzem Vulkansand freigelegt - eine Rariätät auf Madeira .
Der Ort selbst hat eine Kirche, eine Post, zwei "Tante-Emma"-Läden, 3 Restaurants, 2 Bars und zwei Hotels. Dies sind das Hotel Penedo und das Hotel Costa Linda, beide am Wasser in der Ortsmitte gelegen. Beim Ort beginnen sehr reizvolle Wanderungen.
Vierzehn schöne Kilometer schlängelt sich die Nordküstenstraße hinauf zur Hochebene von Santana. Santana ist ein beschaulicher kleiner, aber betriebsamer Ort. Mehrere Cafes, Restaurants, Boutiquen und ein buntes Markttreiben findet der Besucher hier. Die Steilküste ( 400m hoch ) und die flach ansteigenden Hänge im Hinterland bilden ein weites, einzigartiges Panorama.
Der besondere Reiz dieser Gegend ist das oberhalb von Santana gelegene riesige
Naturschutzgebiet "Lauri Silva", ein Weltnaturerbe der UNESCO, zu dem 2/3 der Insel gehören, vornehmlich im Norden.
Vielfältigste Blütenpracht, Farne, Flechten, üppigste Vegetation und Wasserfälle verzaubern bei Wanderungen entlang imposanter Bergpanoramen.
Auch die Wanderung auf den höchsten Berg der Insel findet hier ihren Ausgangspunkt.
Der Norden
Steilküsten und hohe vom Meer aufsteigende Berghänge wechseln sich ab, auf dem Weg entlang der Nordküste zu der Ortschaft Sao Vicente.
Weiter führt der Weg hinauf in die Berge durch Wälder und üppigste Vegetation. Oben angekommen, wähnt man sich in einer anderen Welt :
der Hochebene "Paul da Serra".
Weiter in Richtung Westen wird die Landschaft sehr viel karger . Meer und Land treffen hier förmlich aufeinander. Schroffe Küsten und mitunter eine starke Brandung prägen den Nordwesten der Insel - und bringen dort, im Nordwesten, ein relativ kühles Klima mit sich.
Der Südwesten
Klimatisch im Gegensatz zum kraftvollen rauhen Nordwesten ist im Südwesten die Witterung sehr angenehm milde, insbesondere im Winter ist es hier am sonnenreichsten. Auch der Südwesten läd ein zu ausführlichen Erkundungen. Viele kulturelle und landschaftliche Attraktionen erfreuen den Besucher.
Der Süden
Vom Industriehafen in Canical im Osten, vorbei am Flughafen, der Region rund um Canico, der weiten Bucht von Funchal bis etwa zur Mitte der Insel bei Ribeira Brava, ist die Südküste stark besiedelt. Hier findet man mehr touristische Angebote, durch entsprechende Nachfrage auch stärker ausgebaute Infrastruktur bishin zu den touristischen "Hochburgen".
Je nach Geschmack und Wünschen zur Gestaltung der Urlaubszeit ist der Süden durchaus eine Alternative, jedoch für Wanderer, Genießer schöner Landschaften und Naturfreunde weniger zu empfehlen.
Abseits des Massentourismus erleben Sie mehr Ruhe und Natur und erreichen bei Bedarf Funchal für Tagesausflüge mit dem Auto in nur 30-60 Minuten.